Raus aus dem Angestellten-Hamsterrad -
rein in die eigene Praxis.
Unser neuer Leitfaden für Ihre
Praxisgründung ist da.
Exklusiv für alle Mediziner. Der Leitfaden für Ihre Praxisgründung "Mut zur Gestaltung" ist da.
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Diese 12 Punkte erhalten Sie völlig gratis!
1. Wen benötige ich für eine erfolgreiche Praxisgründung?
2. Chronologie einer Praxisgründung
3. Bestandteile einer Marktanalyse
4. Fallen einer Praxisgründung
5. Was ist Rentabilität?
6. Standortanalyse
7. Fördermittel
8. Mitarbeiterfrage
9. Eigenvermarktung
10. Praxisversicherungen
11. Compliance und gesetzliche Pflichten
12. 15-Schritte-Plan zur eigenen Praxis
Die größte Hürde für Start-ups? Meist die erste Finanzierung.
Während viele Gründerinnen und Gründer sofort an Business Angels oder Venture Capital denken, bleibt eine der attraktivsten Quellen oft untergenutzt: Staatliche Förderungen.
Warum? Weil der "Förderdschungel" komplex wirkt.
Dabei bieten Programme wie EXIST, High-Tech Gründerfonds (HTGF) oder regionale Zuschüsse enorme Vorteile:
✅ Non-dilutive Capital (keine Abgabe von Anteilen)
✅ Validierung des Geschäftsmodells durch Expertenjurys
✅ Zugang zu wertvollen Netzwerken
Doch Vorsicht: Förderfähigkeit ist kein Selbstläufer. Sie erfordert eine präzise Vorbereitung, einen soliden Businessplan und die richtige strategische Begleitung.
In unserem aktuellen Beitrag geben wir einen Überblick über die wichtigsten staatlichen Fördersäulen in Deutschland.
Habt ihr bereits Erfahrungen mit staatlichen Förderanträgen gemacht? Tauscht euch in den Kommentaren aus! 👇
#StartupFunding #Startups #Finanzierung #Firmenkunden
Betriebsrentenstärkungsgesetz?
Wortmonster oder Nutzen für Ihre Angestellten?
Das geplante Opt-out-Modell im Rahmen des Betriebsrentenstärkungsgesetz II soll ab Juli 2026 die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) erhöhen:
- Arbeitnehmer werden automatisch in die bAV aufgenommen
- Sie müssen aktiv widersprechen („Opt-out“), wenn sie nicht teilnehmen wollen
- Ziel: höhere Vorsorgequote durch „Voreinstellungseffekt“
👉 Kernproblem laut einer Studie von House of Finance & Tech Berlin:
- 38 % der Beschäftigten sind finanziell gestresst (in kleinen Betrieben sogar 43 %)
- Gerade diese Zielgruppe soll durch das Opt-out erreicht werden
- Aber: finanziell belastete Mitarbeiter lehnen oft zusätzliche Abzüge ab → Opt-out-Risiko steigt
👉 Ursache laut Studie:
- Nicht primär fehlendes Einkommen
- Sondern:
- mangelnde Finanzbildung
- fehlendes Verständnis für Altersvorsorge
- Überforderung mit finanziellen Entscheidungen
👉 Fazit der Studie:
Ohne begleitende Finanzbildung könnte das Opt-out-Modell gerade bei den Bedürftigen scheitern.
Relevanz für Ihre Arztpraxis
Sind Sie als niedergelassener Arzt betroffen?
Ja – grundsätzlich voll betroffen.
Arztpraxen sind:
- klassische kleine bis mittlere Unternehmen (KMU)
- genau die Zielgruppe, die das Gesetz adressieren will
👉 Besonders relevant:
- Praxen mit < 50 Mitarbeitern
- typischerweise:
- MFA (medizinische Fachangestellte)
- Verwaltung
- ggf. Teilzeitkräfte
Wann greift die Regelung konkret?
- Start: geplant ab Juli 2026
- Aber wichtig:
- Opt-out ist kein Automatismus für alle
- Umsetzung erfolgt über Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen
- In vielen Arztpraxen (nicht tarifgebunden!) → nicht automatisch verpflichtend
👉 Praxisrealität:
- Viele Arztpraxen müssen aktiv entscheiden, ob sie Opt-out anbieten
- Ohne Umsetzung bleibt es beim klassischen Opt-in-Modell
Warum ist das gerade für Arztpraxen kritisch?
Die Studie trifft exakt die Realität in vielen Praxen:
- MFA verdienen oft:
- moderat
- mit begrenztem finanziellen Spielraum
- Hohe Inflation + Lebenshaltungskosten → hoher finanzieller Stress
- Ergebnis:
- Opt-out wird häufig genutzt (Ausstieg)
- bAV-Effekt verpufft
👉 Zusätzlich:
- Kaum strukturierte Personalentwicklung
- Wenig Zeit für Finanzthemen
- bAV wird oft administrativ, nicht strategisch gesehen
Drei konkrete Handlungsempfehlungen für Ihre Arztpraxis
👉 bAV nicht als „Abzug“, sondern als Benefit positionieren
Problem:
- Mitarbeiter sehen nur: „weniger Netto“
Lösung:
- Arbeitgeberzuschuss aktiv nutzen (mind. 15 %, besser 20–30 %)
- Kommunikation:
- „Geschenk vom Arbeitgeber“
- nicht „Gehaltsverzicht“
👉 Wirkung:
- reduziert Opt-out massiv
- erhöht Wertschätzung
👉 Finanzbildung aktiv integrieren (entscheidender Hebel!)
Die Studie zeigt klar:
👉 Verständnis ist der Engpass – nicht Geld
Konkrete Umsetzung:
- 1–2 kurze Workshops pro Jahr:
- „Was bringt mir die bAV wirklich?“
- „Wie viel Rente fehlt mir später?“
- einfache Visualisierung:
- Nettoverlust vs. Nettorente
👉 Wirkung:
- deutlich geringere Absprungrate
- höheres Vertrauen in Arbeitgeber
Ihre strategische Priorität: bAV in ein Gesamt-Benefit-System einbauen
Einzelmaßnahme bAV = schwach Wirkung, Widerstand, Ablehnung
Systemlösung = starke Wirkung, Auswahl, wenig Bürokratie mit kompetentem Partner
Beispiel für Ihre Arztpraxis:
- bAV
- ggf. betriebliche Krankenversicherung (bKV)
- Sachbezüge
- flexible Arbeitszeiten
👉 Ziel:
- Arbeitgebermarke stärken
- Wettbewerb um Fachkräfte gewinnen
Sprechen Sie mich an - wir finden den für Sie geeigneten Weg in einem gemeinsamen Beratungsgespräch.
Cyberabsicherung für
Ihre Praxis.
Cyber Risk, 25.01.2026
Digitale Prozesse sind aus Arztpraxen nicht mehr wegzudenken – von der Patientenakte über Abrechnungssysteme bis hin zur Terminverwaltung. Gleichzeitig steigt die Zahl gezielter Cyberangriffe auf medizinische Einrichtungen seit Jahren deutlich an.
Das Risiko beginnt häufig unspektakulär: eine manipulierte E-Mail, ein infizierter Anhang oder ein kompromittiertes Passwort. Die Folgen sind jedoch gravierend. Praxissoftware wird verschlüsselt, Patientendaten sind nicht mehr zugänglich, der Betrieb steht still. In vielen Fällen kommen zusätzlich Datenschutzverstöße nach DSGVO, Bußgelder und Reputationsschäden hinzu.
Besonders kritisch ist die Abhängigkeit von IT-Systemen im laufenden Betrieb. Fällt die Abrechnung aus, verzögern sich Honorare. Fällt die Dokumentation aus, entstehen haftungsrelevante Risiken. Hinzu kommen externe Kosten für IT-Forensik, Datenwiederherstellung und rechtliche Beratung – oft im fünf- bis sechsstelligen Bereich.
Cyberabsicherung ist deshalb keine IT-Frage, sondern ein unternehmerisches Risikothema. Entscheidend ist, welche Szenarien realistisch eintreten können und welche finanziellen, rechtlichen und organisatorischen Folgen diese für Ihre Praxis hätten.
Wer diese Risiken kennt und realistisch bewertet, schafft die Grundlage für belastbare Entscheidungen – unabhängig davon, wie gut die eigene IT heute aufgestellt ist.
➡️ Wenn Sie einschätzen möchten, wie hoch Ihr persönliches Cyberrisiko tatsächlich ist, können Sie hier einen Termin vereinbaren:
Praxisgründung im Wandel: Von der Einzelpraxis zum MVZ – was bringt die Zukunft?, 02.02.2026
Die klassische Einzelpraxis galt lange als Idealbild ärztlicher Selbstständigkeit. Doch die Rahmenbedingungen verändern sich spürbar – wirtschaftlich, organisatorisch und persönlich.
Steigende Investitionskosten, zunehmende Regulierung, Fachkräftemangel und der Wunsch nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben stellen viele Ärztinnen und Ärzte vor neue Fragen: Ist die Einzelpraxis noch zukunftsfähig – oder sind größere Strukturen die bessere Antwort?
MVZ, BAGs und kooperative Praxisformen gewinnen an Bedeutung, weil sie Risiken verteilen, administrative Aufgaben bündeln und Skaleneffekte ermöglichen. Gleichzeitig bringen sie neue Herausforderungen mit sich: komplexere Verträge, veränderte Haftungsstrukturen, eingeschränkte unternehmerische Freiheit und oft geringere individuelle Gestaltungsräume.
Für Gründerinnen und Gründer bedeutet das: Die Entscheidung für eine Praxisform ist heute weniger eine ideologische Frage als eine strategische. Welche Struktur passt zu Ihrer Lebensplanung? Wie viel unternehmerische Verantwortung möchten Sie tragen? Und wie flexibel soll Ihr Modell im Hinblick auf Wachstum, Teilzeit oder spätere Abgabe sein?
Eine vorausschauende Praxisgründung berücksichtigt nicht nur den Start, sondern auch die nächsten 10–20 Jahre. Wer früh Klarheit über Ziele, Risiken und Alternativen hat, kann Strukturen schaffen, die mit der eigenen Karriere mitwachsen – statt sie später mühsam korrigieren zu müssen.
➡️ Wenn Sie sich fragen, welche Praxisform langfristig zu Ihnen passt und welche finanziellen Konsequenzen damit verbunden sind, können Sie hier einen Termin vereinbaren:
Immobilie, Ruhestand und Inflation aus der Perspektive von Medizinern.
Die meisten Ärzte treffen eine sehr rationale Immobilienentscheidung – und übersehen dabei ein strukturelles Problem.
Der Fokus liegt verständlicherweise auf dem Eigenheim. Sicherheit. Familie. Planbarkeit.
Das ist nicht nur nachvollziehbar – es ist absolut sinnvoll.
Was dabei aber oft untergeht: Das Eigenheim ist in erster Linie eine emotionale Entscheidung. Es schafft Lebensqualität. Stabilität. Ein Zuhause.
Was es in der Regel nicht leistet: einen systematischen Vermögensaufbau. Denn: Es generiert keine laufenden Einnahmen Es bindet Kapital. Es ist stark von persönlichen Lebensentscheidungen abhängig.
Viele Ärzte gehen deshalb implizit davon aus, dass mit dem Eigenheim ein großer Teil der finanziellen Planung „erledigt“ ist.
Genau hier entsteht die Lücke. Denn Vermögensaufbau folgt anderen Regeln als Eigennutzung. Die entscheidende Frage ist daher nicht: „Eigenheim oder Kapitalanlage?“
Sondern: „Wann beginnt eigentlich der strategische Vermögensaufbau daneben?“ Darüber wird erstaunlich selten gesprochen.
Viele Ärzte verlassen sich auf ihr Versorgungswerk. Und das aus gutem Grund.
Viele denken in heutigen Größen:
„1 Mio. € Vermögen reicht später aus.“
Das Problem ist nicht die Zahl selbst - sondern der Bezug.
Denn:
Diese 1 Mio. € sind heutige Kaufkraft.
Was häufig unterschätzt wird - Inflation wirkt nicht linear, sondern exponentiell.
Bei 3 % Inflation über 30 Jahre bedeutet das:
Aus 1.000.000 € werden rechnerisch rund 2.430.000 €,
um die gleiche Kaufkraft zu erreichen. Der Faktor auf das Vermögen bei 3% Inflation über 30 Jahre ist demnach 2,43.
Was man erhält?
Nicht mehr Lebensstandard. Nur den echten gleichen Lebensstandard, der angestrebt wird.
Das Entscheidende ist daher nicht:
„Wie viel möchte ich erreichen?“
Sondern:
„In welcher Kaufkraft denke ich eigentlich?“
Diese Perspektive verändert nahezu jede Finanzentscheidung.
K(real)= K(heute) x (1+i)t